Kinophilosophie. Kinopraxis (Lektüregruppe)

freitags, 10-12, SR 006

Warum heute (noch) von Kino sprechen? „Es gibt zwar eine Theorie des Films, aber eine Theorie des Kinos gibt es nicht“ stellt Karsten Witte 1972 fest („Das Alte und das Neue“ in: Theorie des Kinos). Gibt es eine solche Theorie inzwischen? Brauchen wir sie überhaupt – oder ist sie in Zeiten von entgrenzten Medienlandschaften überflüssig geworden?

Was heißt es, vom Kino, aus dem Kino heraus zu denken? Was kann eine Philosophie sein, und wie kann Geschichtsschreibung aussehen, die nicht bloß über das Kino denkt, es als Objekt der Reflektion oder Veranschaulichung nutzt, sondern selbst kinematographisch ist?

Während der wöchentlichen Sitzungen möchten wir diesen Fragen durch gemeinsame Lektüre und Diskussion kürzerer Textauszüge nachgehen. Einen Schwerpunkt stellen dabei verschiedene Texte von Heide Schlüpmann dar, um die herum wir mithilfe eines FU-Userwikis kollaborativ ein kommentiertes Literatur- und Rechercheverzeichnis erarbeiten, das von allen Teilnehmenden auch über das Semester hinaus genutzt werden kann (die Beteiligung daran ist freiwillig).

Im Rahmen eines Kleingruppen-Rechercheworkshops (der voraussichtlich an einem Donnerstagnachmittag im Mai stattfinden wird) gibt es die Möglichkeit sich mit den umfangreichen Recherche-Ressourcen vertraut zu machen, die uns in der Institutsbibliothek, dem FU-Netz und der Bibliothek der Kinemathek (ggf. auch Staatsbibliothek am Potsdamer Platz/UdK-Bibliothek) zur Verfügung stehen. Die Teilnahme am Workshop ist unabhängig von der Teilnahme an der Lektüregruppe möglich, orientiert sich aber inhaltlich an deren Programm.

Konzept und Organisation: Sophie H., Jonathan G., Charlotte H. P., Fiona B. und Isa E. aus dem BA- und MA-Filmwissenschaft. Kontakt: KinoKon2019@outlook.com
Workshopanmeldung für Studierende im B.A: isa.eichmann@fu-berlin.de

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